Weiterentwicklung Europas
Bei der Auftaktveranstaltung zum "Europäischen Frühling" in Deutschland im nordrheinwestfälischen Landtag in Düsseldorf (17.3.) sammelten Schülerinnen und Schüler am Ende einer dreistündigen Diskussion unter anderem folgende Vorschläge für die Weiterentwicklung Europas:
In der Art des "Welt-Jugend-Tags" sollte man Jugendliche aus allen europäischen Läandern zu einer mehrtägigen Veranstaltung zusammenbringen. Hierdurch würde der kulturelle Austausch zwischen den EU-Staaten gefördert, Vorurteile könnten hierdurch abgebaut werden, Rassismus würde möglicherweise verringert, Toleranz und Verständnis für kulturelle Unterschiede könnte so gefördert werden.
Es sollten mehr Möglichkeiten für Schüler geschaffen werden, ins Ausland zu kommen. Vor allem für diejenigen, die sich einen Auslandsaufenthalt finanziell nicht leisten können, wäre das wichtig.
Mehr initiirte und organisierte Begegnungen mit "Europäern" und Europapolitikern, damit Europa lebendig wird.
Die Möglichkeiten des Fremsprachenlernens über die Schule hinaus erweitern, weil: "Die Grenze deiner Sprache, ist die Grenze deiner Welt."
Jugendliche sollten stärker in die Europapolitik einbezogen werden, denn wir sind es, die später mit dem, was heute entschieden wird, leben müssen.
Das Thema "Europa" sollte in Art eines Pflichtprogramms, eines Pflichtfachs in der Schule eingeführt werden.
Europa soll sich mehr erweitern und auch Länder mit anderen Kulturen und verschiedenen Religionen aufnehmen. Der Beitritt eines Landes sollte nicht von der Religion abhängen.